... sehe ich, was Sie nicht sehen?

Nein.

Ich betrachte es, wie auch Sie es betrachten können.
Zeige Ihnen, was und wie ich es sehe.
Nicht, wie ich es zu sehen wünsche.
Das Auge und sein Blick, in einem Moment,
der Moment des Augenblicks.

Gegenwärtiges erfassen, real, ohne Manipulation.
Bitte ohne Beschnitt, Ausnahmen? Ich Sünder.
Für die Zukunft das Vergangene visualisieren.

Inszenierungen sind Lügen.
Ich blitze, ich störe, ich frage es nicht,
es würde sich in ein Bild verwandeln,
welches es zuvor nicht gab.
Der Vorhang würde fallen.

Die Bühne, der Schauplatz ist wachsam.

Intuition und Aufmerksamkeit.
Unauffällig als Bestandteil im Strom des Geschehens.
Als Außenseiter im Zentrum der Zeit.

Bin ein Straßendieb, stehle um festzuhalten,
bewahre das tägliche Gut, diese Reichtümer des Lebens.
Ein leiser „Klack“ des Auslösers,
setzt dem Wertverfall ein Ende.

Fange ein, was auf Ewig wäre verloren,
verschlossen, behütet im kleinen Format,
schenke die Freiheit für die Betrachtung.

Werde selbst nie Teil meiner,
jedoch Part fremder Beute sein.

24mm x 36mm, gerundete 0,001m²,
ein Platz für die Zukunft,
ein Ort der Wiedergeburt,
erwacht im Blick, Ihren Blick.

Die Kunst der Wahrnehmung,
eine Wechselwirkung,
sie offenbart sich im Jetzt,
im Schauspiel des alltäglichen,
dem, wer sich aus den Augen verliert.

Nun,
vielleicht sehen Sie sich,
als Diebesgut, in dieser kleinen Welt,
im Spiegelbild der Vergangenheit,
der Historie,

auf 24mmx36mm.



© Dominique Blach



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